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Prinzipien

  • Teilnehmer- / Teilnehmerinnen-Orientierung

    Jede didaktische oder methodische Entscheidung wird unter der Frage gefällt: "Was nützt dem Teilnehmer oder der Teilnehmerin (TN), was muss er oder sie bekommen, um lernfähig zu werden und zu bleiben?" Die TN werden als selbstständige Kunden mit einem berechtigten Anliegen gesehen und ganzheitlich angesprochen. Sie werden mit den besten Methoden unterstützt, lernen müssen sie aber selbst. Diese Selbstverantwortung wird genauso offengelegt wie die Lernziele und die Methoden zu ihrer Erreichung.

  • Themenzentrierung

    statt Objektzentrierung: Die normale Arbeitsweise von Lernenden ist themenzentriert und nicht objektzentriert. Sie bearbeiten ein Thema und benutzen dafür verschiedene Objekte (Instrumente). Es ist für sie ein unnötiger Aufwand, die Funktionsweise der Instrumente anhand verschiedener, auf das Instrument abgestimmter Beispiele, zu erkennen. Also stellen alle Komponenten von LIK ein Thema in die Mitte, an dessen Beispiel die unterschiedlichen Funktionsweisen der einzelnen Instrumente erlernt werden können. Dieses Thema ist möglichst nahe an den aktuellen Interessen der TN orientiert.

  • aktivierende Methoden

    Die herkömmlichen Benutzerschulungen benutzen die Methode Lehrvortrag mit dem wesentlichen Vorteil, dass einer großen Zahl von TN in kurzer Zeit viel Lehrstoff dargeboten werden kann und den Nachteilen, dass die Aufnahmefähigkeit der TN unterschiedlich und begrenzt ist, dass ihnen kein Raum zum Begreifen und Verarbeiten - also der Bildung neuer Denk- und Gedächtnisstrukturen - und auch nicht zur Rückmeldung gegeben wird. Die Methode Lehrgespräch mildert diese Nachteile bei einzelnen TN, während die Mehrheit häufig passiv bleibt und abschaltet, ohne dass die Lehrenden dies erkennen. - Die bibliothekspädagogische Veranstaltung ist mehr als bloße Information einer großen Lerngruppe über ein bestimmtes Thema: Lernziel ist die Erlangung von Fertigkeiten im Umgang mit Informationen. Fertigkeiten können aber nur mit handlungsorientierten, aktivierenden Methoden erlernt werden: Die Einzelarbeit fördert die Selbstständigkeit in individuellem Lernrhythmus. Die Gruppenarbeit bezieht alle TN ein und motiviert sie damit, unterschiedliche Kenntnisse werden angeglichen. Die Kartenabfrage gibt starke Impulse zum Mitdenken und zur Mitarbeit, die Moderationsmethode (Metaplan) darüber hinaus noch die Möglichkeit, Gruppenergebnisse zu erzielen, die von allen TN anerkannt werden.

© 1998- 2017 Detlev Dannenberg. - Zitierempfehlung fr diese Seite: Lernsystem Informationskompetenz. Website: http:// lik-online.de/prinzipien.shtml. Version vom: 2017-12-04, 16h:34m:14s. Geladen am: 2017-12-16, 23h:30m:47s

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